Überdruck-Testgasverfahren B3 und B4 der DIN EN 1779

Laut der DIN EN 1779 stehen dem Anwender verschiedene Überdruck-Testgasverfahren zur Verfügung. Bei der Variante B3 wird z. B. der Prüfling in eine Kunststoffhülle eingeschlagen. Nach der Beaufschlagung des Prüflings mit dem Testgas Helium wird innerhalb der Hülle nach ca. 8 bis 12 Stunden die Heliumkonzentration bestimmt. Diese Methode erlaubt den Nachweis der Dichtheit des Prüflings von bis zu 1x10mbar·l/sec. Des Weiteren besteht die Möglichkeit zur Ortung einer Leckage den Prüfling mit einer Schnüffelsonde (Überdruck-Testgasverfahren B4) abzuschnüffeln. Hierfür wird die Schnüffelsonde mit einer Arbeitsgeschwindigkeit von maximal 1 cm/s entlang des Prüflings bewegt. Strömt Helium über eine Leckage in die Umgebung ab, so wird das abströmende Helium von der Schnüffelsonde angesaugt und vom Lecksuchgerät detektiert. Die Nachweisgrenze dieser Methode liegt bei 1x10mbar·l/sec.

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  Überdrucktestgas-Verfahren B3 und B4