Modifiziertes Vakuum-Testgasverfahren B2.1

Eine Möglichkeit der Prüfung von komplexen Prüflingen ist eine modifizierte Variante des Vakuum-Testgasverfahrens B2.1 der DIN EN 1779. Bei dieser Variante wird eine flexible Hülle, welche den Prüfling einschließt, mit einem Helium-Lecksucher evakuiert. Nach dem Erreichen eines stabilen Enddruckes von mindestens 10² mbar wird der Prüfling mit Helium beaufschlagt. Durch die Bestimmung der Leckrate während der Beaufschlagung mit Helium kann die Dichtheit des Prüflings mit einer Empflindlichkeit bis zu 1x10 mbar*l/sec nachgewiesen werden. Bei dem Vakuum-Testgasverfahren B2.1 besteht die Schwierigkeit einen Vakuumdruck von kleiner 10x² mbar zu erreichen. Dieser Vakuumdruck muss mindestens über 15 Minuten gehalten werden. Aus diesem Grund wird diese Methode nicht mehr am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik eingesetzt.

 

Plasmagef von innen 3

Vakuum-Testgasverfahren B2.1 mit Hülle